Strategien im Umgang mit Schlafproblemen von Kindern mit Neurodermitis

Was hilft bei Schlafproblemen des Kindes?

  • Geregelter Tagesablauf, Tag ruhig ausklingen lassen
  • Feste Einschlafrituale
  • Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen
  • Kind möglichst im eigenen Bett schlafen lassen
  • Bei nächtlichem Aufwachen des Kindes:
  • Kind beruhigen, evtl. Haut versorgen, möglichst neutrale Haltung der Eltern
  • Möglichst keine besondere Zuwendung durch Licht, Hochnehmen, Spielen, Füttern
  • Bei hartnäckigen Schlafstörungen: im schubfreien Intervall angepasstes Schlaftraining möglich
Zusätzlich bei älteren Kindern:
  • Über die wichtigsten Ereignisse des Tages reden, über Angstträume reden
  • Elternunabhängige Einschlafhilfen erlernen, auch bei nächtlichem Erwachen einsetzen
  • Elternunabhängige Juckreizbewältigung erlernen, auch bei nächtlichem Juckreiz einsetzen

Umgang mit Schlafproblemen bei Neurodermitis

Säuglinge und Kleinkinder haben in der Regel noch andere Schlafrhythmen als Erwachsene und wachen häufiger auf. Ein- und Durchschlafen muss also erlernt werden. Rituale und konsequentes Elternverhalten helfen dabei. Bei Neurodermitis besteht zusätzlich das Risiko, dass das Kind während der nächtlichen Wachzeiten kratzt und die Eltern intervenieren, sich hierdurch aber ungünstige Lerngeschichten bis hin zu einer Schlafstörung entwickeln können. Aus psychologischer Sicht sind daher die nachfolgenden Aspekte zum Verständnis und zur Bearbeitung von Schlafproblemen bei Neurodermitis relevant. Es sollte Ihnen als Eltern bewusst sein, dass bei jedem akuten Neurodermitisschub die akute medizinische Behandlung im Vordergrund stehen muss. Die stadiengerechte Hautbehandlung muss immer der Anwendung eines Schlaftrainings vorausgehen.

Kriterien für das Vorliegen einer Schlafstörung

  • Längerfristige Dauer
  • Regelmäßiges Auftreten
  • gleichbleibend auch bei Besserung der Neurodermitis
  • Reaktionen der Eltern, die das Problemverhalten aufrechterhalten (z.B. Verstärkung durch Getränke, Nahrung, Zuwendung, elterliches Bett, Gespräche, Spielen)
  • Kopplung an die Primärbezugsperson(en)/gewohntes Umfeld

Therapie von Schlafstörungen 1

  • Protestverhalten aushalten
  • Vermeidung von Getränken, Nahrung, vermehrter Zuwendung
  • Wechsel der Bezugspersonen
  • Veränderungen herstellen
  • Ortswechsel hilfreich
  • Verstärkungstechniken einsetzen

Therapie von Schlafstörungen 2

  • Tagesereignisse besprechen
  • über Angstträume reden
  • das Kind möglichst im eigenen Bett schlafen lassen

Ergänzende Interventionen bei Schlafstörungen

  • Einschlafrituale
  • ggf. Entspannungsverfahren
  • Einigkeit zwischen Eltern über die Interventionen
  • Zeitpunkt genau überdenken
  • Schichtwechsel zwischen den Eltern in den ersten ca. 1-3 Nächten
  • Regelhaftigkeit des Schlafens überprüfen
  • Umfeld informieren

Grenzen der therapeutischen Interventionen

  • bei Symptomverschlimmerung der Neurodermitis (Exazerbation, Schub)
  • bei anderweitiger und akuter Erkrankung
  • beim Zahnen
  • bei Inkonsequenz
  • bei akuter emotionaler Überforderung der Eltern
  • bei geteiltem Schlafzimmer mit dem Geschwisterkind

Was hilft bei Schlafproblemen des Kindes?

  • Geregelter Tagesablauf, Tag ruhig ausklingen lassen
  • Feste Einschlafrituale
  • Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen
  • Kind möglichst im eigenen Bett schlafen lassen
  • Bei nächtlichem Aufwachen des Kindes:
    • Kind beruhigen, evtl. Haut versorgen, möglichst neutrale Haltung der Eltern
    • Möglichst keine besondere Zuwendung durch Licht, Hochnehmen, Spielen, Füttern
  • Bei hartnäckigen Schlafstörungen: im schubfreien Intervall angepasstes Schlaftraining möglich
Zusätzlich bei älteren Kindern:
  • Über die wichtigsten Ereignisse des Tages reden, über Angstträume reden
  • Elternunabhängige Einschlafhilfen erlernen, auch bei nächtlichem Erwachen einsetzen
  • Elternunabhängige Juckreizbewältigung erlernen, auch bei nächtlichem Juckreiz einsetzen

Umgang mit Schlafproblemen bei Neurodermitis

Säuglinge und Kleinkinder haben in der Regel noch andere Schlafrhythmen als Erwachsene und wachen häufiger auf. Ein- und Durchschlafen muss also erlernt werden. Rituale und konsequentes Elternverhalten helfen dabei. Bei Neurodermitis besteht zusätzlich das Risiko, dass das Kind während der nächtlichen Wachzeiten kratzt und die Eltern intervenieren, sich hierdurch aber ungünstige Lerngeschichten bis hin zu einer Schlafstörung entwickeln können. Aus psychologischer Sicht sind daher die nachfolgenden Aspekte zum Verständnis und zur Bearbeitung von Schlafproblemen bei Neurodermitis relevant. Es sollte Ihnen als Eltern bewusst sein, dass bei jedem akuten Neurodermitisschub die akute medizinische Behandlung im Vordergrund stehen muss. Die stadiengerechte Hautbehandlung muss immer der Anwendung eines Schlaftrainings vorausgehen.

Kriterien für das Vorliegen einer Schlafstörung

  • Längerfristige Dauer
  • Regelmäßiges Auftreten
  • gleichbleibend auch bei Besserung der Neurodermitis
  • Reaktionen der Eltern, die das Problemverhalten aufrechterhalten (z.B. Verstärkung durch Getränke, Nahrung, Zuwendung, elterliches Bett, Gespräche, Spielen)
  • Kopplung an die Primärbezugsperson(en)/gewohntes Umfeld

Therapie von Schlafstörungen 1

  • Protestverhalten aushalten
  • Vermeidung von Getränken, Nahrung, vermehrter Zuwendung
  • Wechsel der Bezugspersonen
  • Veränderungen herstellen
  • Ortswechsel hilfreich
  • Verstärkungstechniken einsetzen

Therapie von Schlafstörungen 2

  • Tagesereignisse besprechen
  • über Angstträume reden
  • das Kind möglichst im eigenen Bett schlafen lassen

Ergänzende Interventionen bei Schlafstörungen

  • Einschlafrituale
  • ggf. Entspannungsverfahren
  • Einigkeit zwischen Eltern über die Interventionen
  • Zeitpunkt genau überdenken
  • Schichtwechsel zwischen den Eltern in den ersten ca. 1-3 Nächten
  • Regelhaftigkeit des Schlafens überprüfen
  • Umfeld informieren

Grenzen der therapeutischen Interventionen

  • bei Symptomverschlimmerung der Neurodermitis (Exazerbation, Schub)
  • bei anderweitiger und akuter Erkrankung
  • beim Zahnen
  • bei Inkonsequenz
  • bei akuter emotionaler Überforderung der Eltern
  • bei geteiltem Schlafzimmer mit dem Geschwisterkind