Strategien im Umgang mit psychischen Schubauslösern

Strategien im Umgang mit psychischen Schubauslösern

Psychische Faktoren, insbesondere Stress, können Juckreiz und Kratzen auslösen und damit den Verlauf negativ beeinflussen. Stress kann also Schubauslöser sein. Auf der anderen Seite gibt es vielfältige Folgen der Erkrankung, die ebenfalls Stressgefühle für Eltern und Kind mit sich bringen. Die individuelle Stressschwelle ist unterschiedlich, je nachdem ob man akut oder chronisch unter hoher psychischer Anspannung steht, wie man generell mit Herausforderungen und Problemen umgeht, ob man auf erfolgreich gemeisterte Probleme zurückblickt und ob man auf soziale Unterstützung und Ressourcen zurückgreifen kann. Psyche und Neurodermitis

Stress und Belastungsfaktoren für das Kind

Allgemeine Stressoren

  • Konfrontation mit neuen Situationen / Veränderung der Alltagsroutine
  • Reizüberflutung oder Langeweile
  • Entwicklungs- und Trotzphasen
  • Positiver Stress, z.B. Vorfreude auf Geburtstag, Reisen
  • Familiäre Konflikte, inkonsequenter Erziehungsstil
  • Konflikte mit Freunden
  • Zeit- und Leistungsdruck

Krankheitsbedingte Stressoren

  • Juckreiz und Schmerzen, wiederkehrende Schübe
  • Therapieaufwand und Alltagsmanagement
  • Verzicht und Einschränkungen, z.B. bei Allergien
  • Durchschlafschwierigkeiten und nachfolgende Konzentrationsprobleme
  • Einschränkungen bei Freizeitgestaltung und Sport
  • Selbstbild- und Selbstwertprobleme, z.B. die eigene Haut nicht mögen, Angst vor Ablehnung
  • Hilflosigkeits- oder Schuldgefühle, z.B. wegen Kratzen
  • Arzttermine und Klinikaufenthalte

Stressprävention und Stressbewältigung für das Kind

  • Schlafdefizite ausgleichen
  • Regelmäßiger Tagesablauf, Ruhepausen einkalkulieren
  • Geschichten erzählen, Entspannungsübungen und -musik
  • Gefühle verarbeiten, indem man über sie spricht
  • Abreagieren durch körperliche Aktivitäten wie Toben und Sport
  • Kreative Umsetzung durch Malen oder Spielen
  • Vorhersehbare Stresssituationen mit dem Kind besprechen oder Verhalten einüben
  • Selbstwertgefühl des Kindes stärken: Hobbies und Kompetenzen fördern
  • Bei Bedarf professionelle Hilfe: Entspannungstraining, Yoga für Kinder, Stressbewältigungskurse, Psychotherapie
Merke! Positiven und negativen Stress zu erleben gehört zur normalen Entwicklung des Kindes. Stress kann nicht generell vermieden werden, der Umgang damit kann jedoch gelernt werden!

Stress und Belastungsfaktoren für die Eltern

  • Erhöhter Pflege- und Organisationsaufwand, Zeitdruck
  • eigener Schlafmangel
  • Symptome der Erschöpfung, z.B. Stimmungsschwankungen, Gereiztheit
  • Hilflosigkeits- oder Schuldgefühle, Depressivität
  • Schwierigkeiten, die Krankheit zu akzeptieren
  • Familiäre Auseinandersetzungen wegen der Therapie
  • Erziehungsunsicherheit bei einem chronisch kranken Kind
  • Negative Reaktionen auf die Neurodermitis aus der Umwelt

Stressprävention und Stressbewältigung für die Eltern

  • Tagesstrukturierung und Arbeitsteilung überprüfen
  • Schlafdefizite ausgleichen
  • Stressfördernde Einstellungen identifizieren und korrigieren, z.B. Perfektionismus
  • Persönliche »Energietankstellen« finden, z.B. „Zeit für mich“, eigene Bedürfnisse nicht immer zurückstellen
  • Das Kind abgeben lernen, sich zeitweise Distanz erlauben
  • Inanspruchnahme sozialer Unterstützung, Hilfe annehmen lernen
  • Erfahrungsaustausch mit Betroffenen
  • Entspannungsverfahren
Merke! Ausgebrannte und gestresste Eltern tun weder sich selbst noch ihren Kindern gut. Eltern nehmen eigene Entlastung und Entspannung genauso ernst wie die Pflege des Kindes!
Psychische Faktoren, insbesondere Stress, können Juckreiz und Kratzen auslösen und damit den Verlauf negativ beeinflussen. Stress kann also Schubauslöser sein. Auf der anderen Seite gibt es vielfältige Folgen der Erkrankung, die ebenfalls Stressgefühle für Eltern und Kind mit sich bringen. Die individuelle Stressschwelle ist unterschiedlich, je nachdem ob man akut oder chronisch unter hoher psychischer Anspannung steht, wie man generell mit Herausforderungen und Problemen umgeht, ob man auf erfolgreich gemeisterte Probleme zurückblickt und ob man auf soziale Unterstützung und Ressourcen zurückgreifen kann.

Stress und Belastungsfaktoren für das Kind

Allgemeine Stressoren

  • Konfrontation mit neuen Situationen / Veränderung der Alltagsroutine
  • Reizüberflutung oder Langeweile
  • Entwicklungs- und Trotzphasen
  • Positiver Stress, z.B. Vorfreude auf Geburtstag, Reisen
  • Familiäre Konflikte, inkonsequenter Erziehungsstil
  • Konflikte mit Freunden
  • Zeit- und Leistungsdruck

Krankheitsbedingte Stressoren

  • Juckreiz und Schmerzen, wiederkehrende Schübe
  • Therapieaufwand und Alltagsmanagement
  • Verzicht und Einschränkungen, z.B. bei Allergien
  • Durchschlafschwierigkeiten und nachfolgende Konzentrationsprobleme
  • Einschränkungen bei Freizeitgestaltung und Sport
  • Selbstbild- und Selbstwertprobleme, z.B. die eigene Haut nicht mögen, Angst vor Ablehnung
  • Hilflosigkeits- oder Schuldgefühle, z.B. wegen Kratzen
  • Arzttermine und Klinikaufenthalte

Stressprävention und Stressbewältigung für das Kind

  • Schlafdefizite ausgleichen
  • Regelmäßiger Tagesablauf, Ruhepausen einkalkulieren
  • Geschichten erzählen, Entspannungsübungen und -musik
  • Gefühle verarbeiten, indem man über sie spricht
  • Abreagieren durch körperliche Aktivitäten wie Toben und Sport
  • Kreative Umsetzung durch Malen oder Spielen
  • Vorhersehbare Stresssituationen mit dem Kind besprechen oder Verhalten einüben
  • Selbstwertgefühl des Kindes stärken: Hobbies und Kompetenzen fördern
  • Bei Bedarf professionelle Hilfe: Entspannungstraining, Yoga für Kinder, Stressbewältigungskurse, Psychotherapie
Merke! Positiven und negativen Stress zu erleben gehört zur normalen Entwicklung des Kindes. Stress kann nicht generell vermieden werden, der Umgang damit kann jedoch gelernt werden!

Stress und Belastungsfaktoren für die Eltern

  • Erhöhter Pflege- und Organisationsaufwand, Zeitdruck
  • eigener Schlafmangel
  • Symptome der Erschöpfung, z.B. Stimmungsschwankungen, Gereiztheit
  • Hilflosigkeits- oder Schuldgefühle, Depressivität
  • Schwierigkeiten, die Krankheit zu akzeptieren
  • Familiäre Auseinandersetzungen wegen der Therapie
  • Erziehungsunsicherheit bei einem chronisch kranken Kind
  • Negative Reaktionen auf die Neurodermitis aus der Umwelt

Stressprävention und Stressbewältigung für die Eltern

  • Tagesstrukturierung und Arbeitsteilung überprüfen
  • Schlafdefizite ausgleichen
  • Stressfördernde Einstellungen identifizieren und korrigieren, z.B. Perfektionismus
  • Persönliche »Energietankstellen« finden, z.B. „Zeit für mich“, eigene Bedürfnisse nicht immer zurückstellen
  • Das Kind abgeben lernen, sich zeitweise Distanz erlauben
  • Inanspruchnahme sozialer Unterstützung, Hilfe annehmen lernen
  • Erfahrungsaustausch mit Betroffenen
  • Entspannungsverfahren
Merke! Ausgebrannte und gestresste Eltern tun weder sich selbst noch ihren Kindern gut. Eltern nehmen eigene Entlastung und Entspannung genauso ernst wie die Pflege des Kindes!